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Dienstag, 11.05.2021

News & Meldungen

Telematikinfrastruktur (TI)

Digitaler Impfnachweis wird Teil der elektronischen Patientenakte (ePA)

13.04.2021·Der digitale Impfnachweis soll nach Angaben der Bundesregierung spätestens zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2021 zur Verfügung stehen. Ab 2022 werde der Impfnachweis Teil der elektronischen Patientenakte (ePA) in der Telematikinfrastruktur (TI).

Der digitale Impfnachweis sei eine zusätzliche Möglichkeit zum gelben Impfpass, um Impfungen gegen Covid-19 zu dokumentieren. Nutzer sollen die Informationen künftig auch auf ihren Smartphones speichern können. Der digitale Impfnachweis umfasse eine Impfnachweis-App, eine Prüf-App und ein Backendsystem zur Integration in Arztpraxen und Impfzentren. Dies teilte die Bundesregierung auf Anfrage der FDP im Bundestag mit.

Der Impfnachweis soll von den impfberechtigten Institutionen (Impfzentren, Arztpraxen, Krankenhäusern usw.) erstellt werden. Die Nutzung der vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragten Impfnachweis- und Impfprüf-Apps wird kostenlos sein.

Europäische Umsetzung
Die Mitglieder des Europäischen Rates haben Ende Januar 2021 vereinbart, einen interoperablen Standard-Impfnachweis (zunächst für medizinische Zwecke) auszuarbeiten. Daraufhin wurden vom europäischen eHealth-Netzwerk unter Einbeziehung des BMG in Abstimmung mit dem Gesundheitssicherheitsausschuss (Health Security Committee), dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und der Weltgesundheitsorganisation technische Leitlinien zum Nachweis der Impfung gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 veröffentlicht. Die Leitlinien enthalten Mindeststandards zu den Informationen, die künftige Impfnachweise enthalten sollen.

IBM erhält Auftrag über knapp drei Millionen Euro

Nach einer entsprechenden Dringlichkeitsvergabe ab 25.02.2021 habe IBM Deutschland GmbH am 19.03.2021 den Zuschlag erhalten. Hierfür sei mit Kosten von 2,7 Millionen Euro (netto) zu rechnen. Der digitale Impfnachweis werde zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2021 zur Verfügung stehen, ab dem 01.01.2022 dann als Teil der elektronischen Patientenakte (ePA) in der von der gematik betriebenen Telematikinfrastruktur (TI).

 

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