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Mittwoch, 13.12.2017

Mitteilung

KKH Kaufmännische Krankenkasse|08.08.2017

PRESSEMITTEILUNG

Sprachstörungen: Jungen deutlich häufiger betroffen

Deggendorf·KKH-Auswertung: Fast jeder sechste Junge war 2016 bei einer Sprachtherapie

Der Besuch einer Logopädie-Praxis gehört für viele Kinder offenbar zum Alltag. Im vergangenen Jahr wurden KKH-versicherte Kinder bis 16 Jahre fast 30.000mal zum Sprachtherapeuten überwiesen. Dabei sind Jungen häufiger als Mädchen betroffen: Im Alter zwischen vier und sieben Jahren musste fast jeder sechste Junge zur Sprachtherapie, bei den Mädchen war dies nur jedes zehnte.

Häufig werden Probleme in der Sprachentwicklung bei den U-Untersuchungen vom Kinderarzt festgestellt. "Natürlich ist es wichtig, Defizite früh zu erkennen und entsprechend zu handeln", sagt Robert Deindl vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Deggendorf. Oftmals sei es für Eltern jedoch nicht leicht zu beurteilen, ob ein Kind altersgerecht spricht. "Nicht jede Auffälligkeit im Sprechverhalten eines Kleinkindes bedeutet gleich, dass eine Therapie notwendig ist." Im Zweifelsfall ist für Eltern der Kinderarzt erster Ansprechpartner.

Weitere Auffälligkeit in der Auswertung der KKH-Versichertendaten: Immer mehr ältere Kinder erhalten eine Sprachtherapie. In der Altersgruppe der Acht- bis 15-Jährigen stieg die Zahl der betroffenen Mädchen zwischen 2006 und 2016 um 50 Prozent, bei den Jungen um 36 Prozent. Bei jüngeren Kindern dagegen kann die KKH kaum Veränderungen in diesem Zeitraum feststellen.

Pressekontakt:

Daniela Preußner
Pressesprecherin
0511 2802-1610
presse@kkh.de


 

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