Universität Bremen|18.03.2026

PRESSEMITTEILUNG

Psychische Gesundheit von Studierenden im Fokus: Neues Verbundprojekt CAMPUS gestartet

Bremen (kkdp)·In Kooperation mit vier weiteren Verbundpartnern werden an der Universität Bremen Wohlbefinden und Belastung von Studierenden untersucht. Das Projekt wird vom Bund mit insgesamt 800.000 Euro für drei Jahre gefördert.

Mit "CAMPUS - Cultivating mental health promotion for university students" fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ein neues Verbundprojekt, das die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Studierenden in Deutschland systematisch erforscht und evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für Hochschulen entwickelt.

Im Rahmen des Projekts werden Risiko- und Resilienzfaktoren für psychische Belastungen von Studierenden analysiert - sowohl auf individueller Ebene als auch im Kontext der strukturellen Rahmenbedingungen an Hochschulen. Dabei werden besonders kritische Phasen im Studienverlauf, wie etwa die Studienabschlussphase und Studierendengruppen mit besonderen Herausforderungen wie Studierende mit Care-Aufgaben oder Studierende der ersten Generation an der Hochschule, besonders in den Blick genommen.

Handlungsempfehlungen werden erarbeitet

Das CAMPUS-Projekts vereint unterschiedliche Perspektiven und arbeitet mit verschiedenen Methoden: Neben der Erhebung von Daten an verschiedenen Hochschulen, darunter auch die Universität Bremen, werden Sekundärdaten ausgewertet und vertiefende qualitative Erhebungen durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der gemeinsamen Entwicklung von Handlungsempfehlungen. "Dazu arbeiten wir mit verschiedenen Akteur:innen zusammen, darunter Studierende, dem studentischen und betrieblichen Gesundheitsmanagement, Studierendenwerke, studentischen Initiativen oder Krankenkassen", sagt Verbundleiterin Dr. Stefanie Helmer vom Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen.

Mit der Universität Bremen, die den Verbund leitet, kooperieren das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS, die Martin-Luther-Universität Halle, die Charité Universitätsmedizin Berlin, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in dem Projekt.

Pressekontakt:

Dr. Stefanie Helmer
Institut für Public Health IPP
Universität Bremen
Telefon: +49 421 218-68803
E-Mail: sthelmer@uni-bremen.de


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