Check Point Software Technologies GmbH|21.11.2022

PRESSEMITTEILUNG

Gesundheitswesen am stärksten von Ransomware betroffen

Ismaning (kkdp)·Check Point® Software Technologies Ltd. hat in seiner jüngsten Veröffentlichung zu IT-Attacken im dritten Quartal 2022 festgestellt: das Gesundheitswesen ist die am stärksten von Ransomware betroffene Branche.

Bei den globalen Cyber-Attacken konnte CPR einen Anstieg von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal verzeichnen - im Gesundheitswesen übrigens von fünf Prozent. In Deutschland gab es einen Anstieg um 27 Prozent, in Österreich um 15 Prozent. Die größte Zunahme von Angriffen musste die Schweiz erleiden, mit einem Anstieg um 76 Prozent.

Tipps:

Schulungen der Mitarbeiter: Phishing-E-Mails sind eine der beliebtesten Methoden zur Verbreitung von Ransomware. Indem sie einen Benutzer dazu verleiten, auf einen Link zu klicken oder einen bösartigen Anhang zu öffnen, können Cyber-Kriminelle Zugriff auf den Computer eines Mitarbeiters erlangen und mit der Installation und Ausführung des Ransomware-Programms beginnen.

Auf Aktualität von Software achten: Ransomware-Angreifer finden Einstiegspunkte in alten Anwendungen und Software, bemerken Schwachstellen und nutzen sie aus. Wenn man Patches ohne Ausfallzeiten nutzen möchte, braucht man eine Patch-Management-Strategie und es muss sichergestellt werden, dass alle Mitarbeiter immer auf dem neuesten Stand der Dinge sind.

Endgeräte-Schutz: Mit Echtzeit-Bedrohungsdaten können diese Tools vor Zero-Day-Phishing-Kampagnen schützen und mit URL-Filtern den Zugriff auf bösartige Websites von jedem Browser aus blockieren.

Anti-Ransomware-Schutz: Mit Anti-Ransomware-Technologie können Anzeichen von Ransomware erkannt und Anomalien im Netzwerk bemerkt werden. Außerdem können unerforschte Malware-Familien durch die Nutzung von Verhaltensanalysen und generischen Regeln aufgedeckt werden.

Einsatz von E-Mail-Sicherheitslösungen: Moderne E-Mail-Filterlösungen können vor Malware und anderen bösartigen Nutzdaten in E-Mails schützen.

Prävention über Erkennung: Angriffe können nicht nur blockiert, sondern auch verhindert werden, einschließlich Zero-Day-Angriffen und unbekannter Malware. Mit den richtigen Technologien können die meisten Angriffe vor dem Eindringen abgewehrt werden.

Anmerkung/en der Redaktion

Die vollständige Veröffentlichung (englisch) ist zu finden im Check Point Blog: "Check Point Research: Third quarter of 2022 reveals increase in cyberattacks and unexpected developments in global trends"

"Ransomware" (auch Verschlüsselungs- bzw. Erpressungstrojaner) ist ein Schadprogramm, mit dessen Hilfe ein Cyberkrimineller den Zugriff des Computerinhabers auf seine Daten verhindern kann. Diese werden meist verschüsselt, um für deren Entschlüsselung oder Freigabe ein Lösegeld (engl. "ransom") zu fordern.

Als "Phishing" bezeichnet man den Versuch, über gefälschte E-Mails und Internetseiten/-adressen an die Zugangsdaten Dritter zu gelangen. Der Begriff ist ein englisches Kunstwort, angelehnt an "password" (dt.: Passwort, Zugangsdaten), "harvesting" (dt.: ernten) und "fishing" (dt.: angeln, fischen).

Ein "Zero-Day-Angriff" (auch "Zero-Day-Exploit") ist der erfolgreiche Versuch Cyberkrimineller, eine vorher nicht bekannte Sicherheitslücke in einer Software auszunutzen. Die Lücken werden benutzt, um Malware einzuschleusen oder Datenmissbrauch zu begehen. Weil die Entwickler bei Angriffen über unbekannte Sicherheitslücken Null Tage Zeit hatten, um die Lücke zu schließen, spricht man von "Zero-Day-Angriffen".

Pressekontakt:

Kafka Kommunikation GmbH & Co. KG
Tel.: 089 74747058-0
info@kafka-kommunikation.de


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