Bundesamt für Soziale Sicherung|21.08.2026
PRESSEMITTEILUNG
BAS-Report: Finanzdruck, Reformen und Digitalisierung prägten 2025 die soziale Sicherung
Bonn (kkdp)·Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) hat seinen BAS-Report 2025 veröffentlicht. Der erstmals ausschließlich digital erscheinende Jahresbericht zeigt, wie das BAS die soziale Sicherung als Aufsichts-, Prüf- und Verwaltungsbehörde begleitet.
Im Berichtsjahr standen vor allem die angespannte Finanzlage der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, zahlreiche Aufsichts-, Prüf- und Genehmigungsverfahren sowie die Digitalisierung im Fokus. Über den Gesundheitsfonds verwaltete das BAS 2025 Einnahmen von rund 350 Milliarden Euro.
Auch die Krankenhausreform beschäftigt das BAS: Im Zusammenhang mit der Reform baute es den Krankenhaustransformationsfonds auf, der im Frühjahr 2026 seine Arbeit aufgenommen hat. Mit bis zu 50 Milliarden Euro fördert der Fonds in den kommenden Jahren den Umbau der Krankenhausstrukturen in Deutschland. Er zählt damit zu den größten Förderinstrumenten im Gesundheitswesen der vergangenen Jahrzehnte. Das BAS verwaltet den Fonds und prüft die Förderanträge der Länder.
BAS-Präsident Markus Algermissen: "Das Jahr 2025 hat die soziale Sicherung vor große Herausforderungen gestellt. Insbesondere die gesetzliche Krankenversicherung und die soziale Pflegeversicherung standen unter erheblichem finanziellem Druck. Gerade in solchen Zeiten sind stabile Finanzierungsstrukturen, wirtschaftliches Handeln und die digitale Weiterentwicklung besonders wichtig."
Der BAS-Report blickt auf das Berichtsjahr 2025 zurück und greift an ausgewählten Stellen aktuelle Entwicklungen bis Juli 2026 auf. Unter anderem das erst kürzlich in Kraft getretene GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz.
Den BAS-Report 2025 können Sie einsehen unter:
bas-report-bundesamtsozialesicherung.de
Im Berichtsjahr standen vor allem die angespannte Finanzlage der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, zahlreiche Aufsichts-, Prüf- und Genehmigungsverfahren sowie die Digitalisierung im Fokus. Über den Gesundheitsfonds verwaltete das BAS 2025 Einnahmen von rund 350 Milliarden Euro.
Linkhinweis der Redaktion
Im Report 2025 geht das BAS auch auf die millionenschweren Fehlinvestitionen zahlreicher Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) ein. Bereits 2023 habe das BAS den Kassen einen entsprechenden Leitfaden für Finanzanlagen an die Hand gegeben. Insgesamt, so der Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung (SZ), sei aus Kreisen der Finanzfirmen zu hören, dass 28 Krankenkassen und KVen insgesamt mehr als 500 Millionen Euro in die Verius-Fonds investiert hätten. Zum jetzigen Zeitpunkt sei davon auszugehen, dass die Gelder zu großen Teilen verloren sind.
Im Report 2025 geht das BAS auch auf die millionenschweren Fehlinvestitionen zahlreicher Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) ein. Bereits 2023 habe das BAS den Kassen einen entsprechenden Leitfaden für Finanzanlagen an die Hand gegeben. Insgesamt, so der Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung (SZ), sei aus Kreisen der Finanzfirmen zu hören, dass 28 Krankenkassen und KVen insgesamt mehr als 500 Millionen Euro in die Verius-Fonds investiert hätten. Zum jetzigen Zeitpunkt sei davon auszugehen, dass die Gelder zu großen Teilen verloren sind.
Auch die Krankenhausreform beschäftigt das BAS: Im Zusammenhang mit der Reform baute es den Krankenhaustransformationsfonds auf, der im Frühjahr 2026 seine Arbeit aufgenommen hat. Mit bis zu 50 Milliarden Euro fördert der Fonds in den kommenden Jahren den Umbau der Krankenhausstrukturen in Deutschland. Er zählt damit zu den größten Förderinstrumenten im Gesundheitswesen der vergangenen Jahrzehnte. Das BAS verwaltet den Fonds und prüft die Förderanträge der Länder.
BAS-Präsident Markus Algermissen: "Das Jahr 2025 hat die soziale Sicherung vor große Herausforderungen gestellt. Insbesondere die gesetzliche Krankenversicherung und die soziale Pflegeversicherung standen unter erheblichem finanziellem Druck. Gerade in solchen Zeiten sind stabile Finanzierungsstrukturen, wirtschaftliches Handeln und die digitale Weiterentwicklung besonders wichtig."
Der BAS-Report blickt auf das Berichtsjahr 2025 zurück und greift an ausgewählten Stellen aktuelle Entwicklungen bis Juli 2026 auf. Unter anderem das erst kürzlich in Kraft getretene GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz.
Den BAS-Report 2025 können Sie einsehen unter:
bas-report-bundesamtsozialesicherung.de
Pressekontakt:
Michael Mühlhoff
Pressesprecher
Tel. +49 228/619-2010
Mobil: +49 1754231835
presse@bas.bund.de