18.06.2026
17:00–18:30 Uhr
Online-Termin|KKH
Online-Seminar "Gewalt in der Pflege: Wie gelingt ein respektvoller Umgang?"
Der Pflegealltag ist für viele Angehörige eine emotionale und körperliche Herausforderung. Zeitdruck, Erschöpfung und Überforderung können dazu führen, dass Spannungen entstehen. Und genau dort, wo eigentlich Nähe und Fürsorge gefragt sind, können sich dann unter bestimmten Umständen Situationen ergeben, die als Gewalt einzustufen sind: körperliche Übergriffe, psychische Grenzüberschreitungen, Vernachlässigung oder verbale Attacken. Die KKH Kaufmännische Krankenkasse möchte für dieses Thema sensibilisieren und veranstaltet deshalb am Mittwoch, 18. Juni, von 17:00 bis 18:30 Uhr das kostenloses Online-Seminar "Gewalt in der Pflege: Wie gelingt ein respektvoller Umgang?". Die Veranstaltung richtet sich an pflegende Angehörige, aber auch an alle, die beruflich oder ehrenamtlich mit dem Thema in Berührung kommen.
Gewalt in der Pflege ist kein Thema, das nur Einzelne betrifft. Schätzungen zufolge erlebt ein erheblicher Teil aller Beteiligten von Pflegesituationen Grenzüberschreitungen. Oft stecken keine bösen Absichten dahinter, sondern alte, ungelöste Konflikte, unausgesprochene Erwartungen oder Überforderung. "Viele Menschen, die pflegen, geben alles und merken dabei immer wieder erst zu spät, dass sie längst über ihre eigenen Grenzen hinausgegangen sind", sagt Linda Schmitt, Leiterin der Pflegekasse bei der KKH. Das Seminar setzt daher bewusst auf Reflexion: Welche Dynamiken entstehen, wenn Hilfsbedürftigkeit auf Erschöpfung trifft? Wo beginnt ein Verhalten, das die Würde des Gegenübers verletzt? Und wie findet man zurück zu einem Miteinander, das von Respekt geprägt ist, auch wenn der Alltag alles andere als leicht ist? "Ein wichtiger Aspekt wird dabei oft übersehen: Gewalt geht nicht nur von Pflegepersonen aus. Auch Pflegebedürftige können aggressiv werden, beispielsweise aus Scham über die eigene Hilfsbedürftigkeit oder aus Angst vor Kontrollverlust", so die KKH-Pflegeexpertin. Wichtig sei deshalb, genau hinzuschauen - bei sich selbst, aber auch beim Anderen. "Wer lernt, das Verhalten des Gegenübers zu deuten, kann reagieren und durch frühzeitiges Eingreifen oft verhindern, dass aus einem schwierigen Moment eine verletzende Situation wird."
Die Teilnehmenden erhalten während des Seminars praxisnahe Tipps für den Umgang mit herausfordernden Situationen sowie Hinweise auf weiterführende Unterstützungsangebote. Das Angebot ist für alle Interessierten - auch nicht KKH-Mitglieder - kostenlos und findet in Kooperation mit der famPLUS GmbH statt.
Anmeldungen sind jederzeit online möglich
Gewalt in der Pflege ist kein Thema, das nur Einzelne betrifft. Schätzungen zufolge erlebt ein erheblicher Teil aller Beteiligten von Pflegesituationen Grenzüberschreitungen. Oft stecken keine bösen Absichten dahinter, sondern alte, ungelöste Konflikte, unausgesprochene Erwartungen oder Überforderung. "Viele Menschen, die pflegen, geben alles und merken dabei immer wieder erst zu spät, dass sie längst über ihre eigenen Grenzen hinausgegangen sind", sagt Linda Schmitt, Leiterin der Pflegekasse bei der KKH. Das Seminar setzt daher bewusst auf Reflexion: Welche Dynamiken entstehen, wenn Hilfsbedürftigkeit auf Erschöpfung trifft? Wo beginnt ein Verhalten, das die Würde des Gegenübers verletzt? Und wie findet man zurück zu einem Miteinander, das von Respekt geprägt ist, auch wenn der Alltag alles andere als leicht ist? "Ein wichtiger Aspekt wird dabei oft übersehen: Gewalt geht nicht nur von Pflegepersonen aus. Auch Pflegebedürftige können aggressiv werden, beispielsweise aus Scham über die eigene Hilfsbedürftigkeit oder aus Angst vor Kontrollverlust", so die KKH-Pflegeexpertin. Wichtig sei deshalb, genau hinzuschauen - bei sich selbst, aber auch beim Anderen. "Wer lernt, das Verhalten des Gegenübers zu deuten, kann reagieren und durch frühzeitiges Eingreifen oft verhindern, dass aus einem schwierigen Moment eine verletzende Situation wird."
Die Teilnehmenden erhalten während des Seminars praxisnahe Tipps für den Umgang mit herausfordernden Situationen sowie Hinweise auf weiterführende Unterstützungsangebote. Das Angebot ist für alle Interessierten - auch nicht KKH-Mitglieder - kostenlos und findet in Kooperation mit der famPLUS GmbH statt.
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Dies ist ein Ausdruck aus www.krankenkassen-direkt.de
Es gelten die Allgemeinen Nutzungsbedingungen.
© 2000-2026 Redaktion kkdirekt; alle Rechte vorbehalten, alle Angaben ohne Gewähr.
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