Spitzenverband Bund der Krankenkassen|20.08.2026
PRESSEMITTEILUNG
Neue U10-Untersuchung für Kinder
Bessere Prävention dank Früherkennung
Berlin (kkdp)·Mit dem heutigen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses haben alle gesetzlich versicherten Kinder im Alter von 9 - 10 Jahren Anspruch auf eine zusätzliche Früherkennungsuntersuchung. Außerdem wurde die bestehende Jugendgesundheitsuntersuchung (J1) überarbeitet, die Ergebnisse werden künftig auch im Kinderuntersuchungsheft dokumentiert. So wird die Dokumentation vereinheitlicht und Eltern und Jugendliche werden an die J1 im Alter von 13 - 14 Jahren erinnert.
Die neue U10 und die bereits bestehende J1 haben ähnliche Untersuchungsschwerpunkte. Bei den Untersuchungen wird die Vollständigkeit des Impfstatus überprüft. Eine gute Gelegenheit Impfungen nachzuholen oder die ab diesem Alter empfohlene HPV-Impfung durchführen zu lassen. Zudem erfolgt eine ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung. Dabei werden sowohl psychische als auch soziale Probleme ärztlich eingeschätzt. Gesundheitliche Risiken wie beispielsweise übermäßiger Medienkonsum, Übergewicht oder Bewegungsmangel werden erfasst und sind Grundlage für die präventionsorientierte Beratung mit Informationen zu Präventionsangeboten. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten ihren Versicherten ein breites Spektrum hochwertiger präventiver und gesundheitsfördernder Leistungen an.
Dazu erklärt Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes: "Wenn ich gesundheitliche Risiken und Probleme früher erkenne, kann ich mit geeigneten Präventionsmaßnahmen gezielter etwas unternehmen. Das macht die Prävention besser. Die neue zusätzliche Früherkennungsuntersuchung und die damit verbundene präventionsorientierte Beratung haben das Potenzial, mehr Kinder zu erreichen, die besonders von Präventionsangeboten profitieren könnten. Die gesetzlichen Krankenkassen halten hierfür zahlreiche Präventionskursangebote zum Beispiel zur Bewegungsförderung oder Reduktion von Übergewicht vor, die von Kinderärztinnen und -ärzten mittels einer Präventionsempfehlung empfohlen werden können. Ihre volle Wirkung können diese Präventionsangebote aber nur entfalten, wenn die Kinder auch ein Umfeld haben, das sie dabei unterstützt, das in den Kursen gelernte umzusetzen. Die Gesundheit unserer Kinder und erfolgreiche Präventionsmaßnahmen sind daher immer auch eine Gemeinschaftsaufgabe."
Gesundheitliche Chancen von Kindern verbessern
Um Kindern und Jugendlichen ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, müssen insbesondere auch außerhalb des Gesundheitswesens weitere Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehören eine gesunde und nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Kindertagesstätten und Schulen, die Ausweitung der Bewegungszeiten und des Schulsports sowie eine stärkere Verankerung von Gesundheits- und Lebenskompetenzen in den Rahmenplänen der Kitas und den Lehrplänen der Schulen. Hier besteht noch ein deutlicher Nachholbedarf, der in unserem föderalen System insbesondere durch den Bund, die Länder und die Kommunen gemeinsam angegangen werden muss. "Nur wenn gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen im Alltag der Kinder und Jugendlichen verbindlich und dauerhaft verankert werden, können individuelle Präventionsangebote ihre volle Wirkung entfalten und gesundheitliche Chancen unabhängig von der sozialen Herkunft verbessert werden", so Oliver Blatt.
Anm. d. Redaktion: Der Titel wurde ergänzt um "Neue U10-Untersuchung für Kinder"
Die neue U10 und die bereits bestehende J1 haben ähnliche Untersuchungsschwerpunkte. Bei den Untersuchungen wird die Vollständigkeit des Impfstatus überprüft. Eine gute Gelegenheit Impfungen nachzuholen oder die ab diesem Alter empfohlene HPV-Impfung durchführen zu lassen. Zudem erfolgt eine ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung. Dabei werden sowohl psychische als auch soziale Probleme ärztlich eingeschätzt. Gesundheitliche Risiken wie beispielsweise übermäßiger Medienkonsum, Übergewicht oder Bewegungsmangel werden erfasst und sind Grundlage für die präventionsorientierte Beratung mit Informationen zu Präventionsangeboten. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten ihren Versicherten ein breites Spektrum hochwertiger präventiver und gesundheitsfördernder Leistungen an.
Dazu erklärt Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes: "Wenn ich gesundheitliche Risiken und Probleme früher erkenne, kann ich mit geeigneten Präventionsmaßnahmen gezielter etwas unternehmen. Das macht die Prävention besser. Die neue zusätzliche Früherkennungsuntersuchung und die damit verbundene präventionsorientierte Beratung haben das Potenzial, mehr Kinder zu erreichen, die besonders von Präventionsangeboten profitieren könnten. Die gesetzlichen Krankenkassen halten hierfür zahlreiche Präventionskursangebote zum Beispiel zur Bewegungsförderung oder Reduktion von Übergewicht vor, die von Kinderärztinnen und -ärzten mittels einer Präventionsempfehlung empfohlen werden können. Ihre volle Wirkung können diese Präventionsangebote aber nur entfalten, wenn die Kinder auch ein Umfeld haben, das sie dabei unterstützt, das in den Kursen gelernte umzusetzen. Die Gesundheit unserer Kinder und erfolgreiche Präventionsmaßnahmen sind daher immer auch eine Gemeinschaftsaufgabe."
Gesundheitliche Chancen von Kindern verbessern
Um Kindern und Jugendlichen ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, müssen insbesondere auch außerhalb des Gesundheitswesens weitere Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehören eine gesunde und nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Kindertagesstätten und Schulen, die Ausweitung der Bewegungszeiten und des Schulsports sowie eine stärkere Verankerung von Gesundheits- und Lebenskompetenzen in den Rahmenplänen der Kitas und den Lehrplänen der Schulen. Hier besteht noch ein deutlicher Nachholbedarf, der in unserem föderalen System insbesondere durch den Bund, die Länder und die Kommunen gemeinsam angegangen werden muss. "Nur wenn gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen im Alltag der Kinder und Jugendlichen verbindlich und dauerhaft verankert werden, können individuelle Präventionsangebote ihre volle Wirkung entfalten und gesundheitliche Chancen unabhängig von der sozialen Herkunft verbessert werden", so Oliver Blatt.
Anm. d. Redaktion: Der Titel wurde ergänzt um "Neue U10-Untersuchung für Kinder"
Pressekontakt:
Florian Lanz
GKV-Spitzenverband, Pressesprecher
Telefon 030-206288-4201
Fax 030-20628884201
presse@gkv-spitzenverband.de
Dies ist ein Ausdruck aus www.krankenkassen-direkt.de
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© 2000-2026 Redaktion kkdirekt; alle Rechte vorbehalten, alle Angaben ohne Gewähr.
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