Spitzenverband Bund der Krankenkassen|11.05.2026
PRESSEMITTEILUNG
Pflegeversicherung vor ihrer größten Bewährungsprobe
Berlin (kkdp)·"Die Pflegeversicherung steht vor der größten Bewährungsprobe seit ihrer Einführung vor 31 Jahren", sagte Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV - Spitzverbandes, der Rheinischen Post.
Die Situation sei extrem schwierig, denn die Pflegeversicherung müsse mehr Geld ausgeben als sie einnehme und bei den Eigenanteilen der Pflegeheimbewohner sei das Ende der Fahnenstange längst erreicht, wie Blatt der Rheinischen Post sagte. Er erläuterte im Gespräch mit der Zeitung: "Die finanzielle Not der Pflegeversicherung zwingt dazu, künftig genau zu schauen, wer auf die Hilfe der Solidargemeinschaft angewiesen ist. Für mich ist klar: Wer die Hilfe der Pflegeversicherung braucht, muss sie auch in Zukunft bekommen können. Die Pflegeversicherung ist ein zentraler Baustein der sozialen Sicherung. Jetzt geht es darum, ihre Leistungsfähigkeit und ihre Bezahlbarkeit zu erhalten."
Entlastung für Pflegeheimbewohnende möglich
"Bisher drücken sich die Bundesländer davor, die Investitionskosten in den Pflegeheimen zu übernehmen", sagte Blatt der Rheinischen Post. "Würden sie hier ihre Aufgabe wahrnehmen, könnten alle Pflegeheimbewohner sofort um durchschnittlich rund 500 Euro pro Monat entlastet werden. Hier wäre eine schnelle Hilfe für die Pflegeheimbewohner möglich, da sind direkt die Bundesländer gefordert. "
Der Bund ist gefordert
Mit Blick auf die Verpflichtungen des Bundes sagte Blatt der Rheinischen Post: "Bei den versicherungsfremden Leistungen macht sich der Bund einen schlanken Fuß zulasten der Beitragszahlenden. Der Bund hat noch fünf Milliarden Coronaschulden bei der Pflegeversicherung und für die Rentenbeiträge der pflegenden Angehörigen zahlt er ebenfalls nichts. Zusammengenommen wären das allein im laufenden Jahr rund zehn Milliarden Euro, die der Bund der Pflegeversicherung erstatten müsste."
Dokumente und Links
Die Situation sei extrem schwierig, denn die Pflegeversicherung müsse mehr Geld ausgeben als sie einnehme und bei den Eigenanteilen der Pflegeheimbewohner sei das Ende der Fahnenstange längst erreicht, wie Blatt der Rheinischen Post sagte. Er erläuterte im Gespräch mit der Zeitung: "Die finanzielle Not der Pflegeversicherung zwingt dazu, künftig genau zu schauen, wer auf die Hilfe der Solidargemeinschaft angewiesen ist. Für mich ist klar: Wer die Hilfe der Pflegeversicherung braucht, muss sie auch in Zukunft bekommen können. Die Pflegeversicherung ist ein zentraler Baustein der sozialen Sicherung. Jetzt geht es darum, ihre Leistungsfähigkeit und ihre Bezahlbarkeit zu erhalten."
Entlastung für Pflegeheimbewohnende möglich
"Bisher drücken sich die Bundesländer davor, die Investitionskosten in den Pflegeheimen zu übernehmen", sagte Blatt der Rheinischen Post. "Würden sie hier ihre Aufgabe wahrnehmen, könnten alle Pflegeheimbewohner sofort um durchschnittlich rund 500 Euro pro Monat entlastet werden. Hier wäre eine schnelle Hilfe für die Pflegeheimbewohner möglich, da sind direkt die Bundesländer gefordert. "
Der Bund ist gefordert
Mit Blick auf die Verpflichtungen des Bundes sagte Blatt der Rheinischen Post: "Bei den versicherungsfremden Leistungen macht sich der Bund einen schlanken Fuß zulasten der Beitragszahlenden. Der Bund hat noch fünf Milliarden Coronaschulden bei der Pflegeversicherung und für die Rentenbeiträge der pflegenden Angehörigen zahlt er ebenfalls nichts. Zusammengenommen wären das allein im laufenden Jahr rund zehn Milliarden Euro, die der Bund der Pflegeversicherung erstatten müsste."
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Pressekontakt:
Florian Lanz
GKV-Spitzenverband, Pressesprecher
Telefon 030-206288-4201
Fax 030-20628884201
presse@gkv-spitzenverband.de
Dies ist ein Ausdruck aus www.krankenkassen-direkt.de
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© 2000-2026 Redaktion kkdirekt; alle Rechte vorbehalten, alle Angaben ohne Gewähr.
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