Techniker Krankenkasse|04.03.2026
PRESSEMITTEILUNG
TK-Chef Baas zum KHAG: "Massive Ausnahmen schwächen Reform - der Ball liegt nun bei den Ländern"
Hamburg (kkdp)·Zu den heutigen Beratungen des Krankenhausreformanpassungsgesetzes (KHAG) im Gesundheitsausschuss des Bundestags äußerte sich der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse (TK), Dr. Jens Baas, wie folgt:
"Ich bedauere die geplanten Verwässerungen des KHAG bei der Krankenhausqualität. Für die Patientinnen und Patienten wären präzisere und bundesweit einheitliche Vorgaben für die Behandlungsqualität wünschenswert gewesen. Das KHAG schwächt die Reform durch weitere Ausnahmen. Der Ball liegt jetzt bei den Ländern. Sie müssen die Krankenhausreform bei der Krankenhausplanung verantwortungsvoll umsetzen. Ein erheblicher Teil unserer Krankenhauslandschaft ist historisch gewachsen und entspricht nicht mehr dem Versorgungsbedarf. Die Landespolitik darf nicht nur Erfüllungsgehilfe der Lokalpolitik sein, die ein natürliches Interesse am Erhalt bestehender Einrichtungen hat. Die Landespolitik muss auch die gesundheitlichen Interessen der Patientinnen und Patienten in den Blick nehmen, denen durch überholte und ineffiziente Strukturen sowie fehlende Spezialisierung Heilungschancen genommen und überbordende Kosten zugemutet werden."
"Ich bedauere die geplanten Verwässerungen des KHAG bei der Krankenhausqualität. Für die Patientinnen und Patienten wären präzisere und bundesweit einheitliche Vorgaben für die Behandlungsqualität wünschenswert gewesen. Das KHAG schwächt die Reform durch weitere Ausnahmen. Der Ball liegt jetzt bei den Ländern. Sie müssen die Krankenhausreform bei der Krankenhausplanung verantwortungsvoll umsetzen. Ein erheblicher Teil unserer Krankenhauslandschaft ist historisch gewachsen und entspricht nicht mehr dem Versorgungsbedarf. Die Landespolitik darf nicht nur Erfüllungsgehilfe der Lokalpolitik sein, die ein natürliches Interesse am Erhalt bestehender Einrichtungen hat. Die Landespolitik muss auch die gesundheitlichen Interessen der Patientinnen und Patienten in den Blick nehmen, denen durch überholte und ineffiziente Strukturen sowie fehlende Spezialisierung Heilungschancen genommen und überbordende Kosten zugemutet werden."
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Pressekontakt:
Michael Ihly
michael.ihly@tk.de
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© 2000-2026 Redaktion kkdirekt; alle Rechte vorbehalten, alle Angaben ohne Gewähr.
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