hkk Krankenkasse|28.01.2026
PRESSEMITTEILUNG
hkk-Fehlzeitenanalyse: Psychische Erkrankungen holen auf
Bremen (kkdp)·28.01.2026
Der Krankenstand unter den hkk-versicherten Erwerbstätigen ist 2025 leicht zurückgegangen - von 5,1 Prozent im Vorjahr auf 5,0 Prozent. Im Schnitt waren die Beschäftigten 18,3 Tage krankgeschrieben - und damit etwas weniger als im Vorjahreszeitraum (18,7 Tage). "Der Rückgang ist vor allem auf die gesunkene Zahl der Fehltage im Zusammenhang mit Erkältungskrankheiten wie Grippe oder anderen Atemwegsinfekten zurückzuführen", sagt Dr. Wiebke Hübner, Präventionsexpertin der hkk.
Trotzdem verursachten auch 2025 Atemwegserkrankungen die meisten Fehltage, mit durchschnittlich 3,74 Krankheitstagen je Erwerbsperson. Damit liegen sie weiterhin auf Platz 1 der Ursachen für Arbeitsunfähigkeit, jedoch leicht unter dem Vorjahreswert (2024: 3,86 Tage). Ein ähnlicher Trend zeigt sich bei Muskel- und Skeletterkrankungen, zu denen unter anderem Rückenschmerzen zählen: Dort ging die Zahl der Fehltage von 3,24 Tagen im Jahr 2024 auf 3,13 Tage im Jahr 2025 zurück.
Psychische Erkrankungen holen auf
Im Gegensatz dazu ist bei psychischen Erkrankungen ein leichter Anstieg zu verzeichnen - die durchschnittliche Zahl der Fehltage stieg von 3,65 Tagen auf 3,66 Tage pro Erwerbsperson.
Frauen sind weiterhin stärker von psychischen Erkrankungen betroffen als Männer: Im Jahr 2025 gab es durchschnittlich 4,52 Fehltage je erwerbstätiger Frau, bei Männern waren es 2,94 Tage. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich ein leichter Rückgang bei Frauen (2024: 4,60 Tage), während der Wert bei Männern gestiegen ist (2024: 2,86 Tage).
"Die Daten zeigen, dass psychische Belastungen weiter an Bedeutung gewinnen und inzwischen vermehrt auch Männer betreffen", erklärt Hübner. "Gründe dafür sind unter anderem ein gestiegener Arbeitsdruck, der Wandel traditioneller Rollenbilder - etwa eine aktivere Rolle von Männern in der Familienarbeit - sowie ein größeres Bewusstsein für psychische Gesundheit. Gleichzeitig bleibt der Unterschied zu Frauen deutlich, was gezielte Präventionsmaßnahmen weiterhin erforderlich macht."
Krankenstand sinkt leicht
Weniger Fehltage wegen Atemwegserkrankungen und Rückenbeschwerden
Gezielte Präventionsmaßnahmen notwendig
Der Krankenstand unter den hkk-versicherten Erwerbstätigen ist 2025 leicht zurückgegangen - von 5,1 Prozent im Vorjahr auf 5,0 Prozent. Im Schnitt waren die Beschäftigten 18,3 Tage krankgeschrieben - und damit etwas weniger als im Vorjahreszeitraum (18,7 Tage). "Der Rückgang ist vor allem auf die gesunkene Zahl der Fehltage im Zusammenhang mit Erkältungskrankheiten wie Grippe oder anderen Atemwegsinfekten zurückzuführen", sagt Dr. Wiebke Hübner, Präventionsexpertin der hkk.
Trotzdem verursachten auch 2025 Atemwegserkrankungen die meisten Fehltage, mit durchschnittlich 3,74 Krankheitstagen je Erwerbsperson. Damit liegen sie weiterhin auf Platz 1 der Ursachen für Arbeitsunfähigkeit, jedoch leicht unter dem Vorjahreswert (2024: 3,86 Tage). Ein ähnlicher Trend zeigt sich bei Muskel- und Skeletterkrankungen, zu denen unter anderem Rückenschmerzen zählen: Dort ging die Zahl der Fehltage von 3,24 Tagen im Jahr 2024 auf 3,13 Tage im Jahr 2025 zurück.
Psychische Erkrankungen holen auf
Im Gegensatz dazu ist bei psychischen Erkrankungen ein leichter Anstieg zu verzeichnen - die durchschnittliche Zahl der Fehltage stieg von 3,65 Tagen auf 3,66 Tage pro Erwerbsperson.
Frauen sind weiterhin stärker von psychischen Erkrankungen betroffen als Männer: Im Jahr 2025 gab es durchschnittlich 4,52 Fehltage je erwerbstätiger Frau, bei Männern waren es 2,94 Tage. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich ein leichter Rückgang bei Frauen (2024: 4,60 Tage), während der Wert bei Männern gestiegen ist (2024: 2,86 Tage).
"Die Daten zeigen, dass psychische Belastungen weiter an Bedeutung gewinnen und inzwischen vermehrt auch Männer betreffen", erklärt Hübner. "Gründe dafür sind unter anderem ein gestiegener Arbeitsdruck, der Wandel traditioneller Rollenbilder - etwa eine aktivere Rolle von Männern in der Familienarbeit - sowie ein größeres Bewusstsein für psychische Gesundheit. Gleichzeitig bleibt der Unterschied zu Frauen deutlich, was gezielte Präventionsmaßnahmen weiterhin erforderlich macht."
Pressekontakt:
Holm Ay, Pressesprecher
Tel.: 0421 3655-1000
E-Mail: presse@hkk.de
Dies ist ein Ausdruck aus www.krankenkassen-direkt.de
Es gelten die Allgemeinen Nutzungsbedingungen.
© 2000-2026 Redaktion kkdirekt; alle Rechte vorbehalten, alle Angaben ohne Gewähr.
Dies ist ein Ausdruck aus www.krankenkassen-direkt.de
Es gelten die Allgemeinen Nutzungsbedingungen.
© 2000-2026 Redaktion kkdirekt; alle Rechte vorbehalten, alle Angaben ohne Gewähr.