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Mittwoch, 16.08.2017

Mitteilung

Techniker Krankenkasse|08.08.2017

PRESSEMITTEILUNG

TK-Chef begrüßt Vorstoß der Hamburger Senatorin Prüfer-Storcks zur flexibleren Krankenversicherung von Beamtinnen und Beamten

Hamburg·Zum heutigen Beschluss des Hamburger Senats für eine flexiblere Krankenversicherung für Beamtinnen und Beamte erklärt Dr. Jens Baas, der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse (TK):

"Ich begrüße den Vorstoß der Senatorin sehr, denn er setzt bei einer völlig überholten Regelung an. Weshalb sollen Beamtinnen und Beamte, die sich freiwillig dafür entscheiden, Mitglied der Solidargemeinschaft ´Gesetzliche Krankenversicherung´ zu sein, noch länger finanziell benachteiligt werden? Das lässt sich weder gesellschaftlich noch ökonomisch begründen. Außerdem zeigt das Vorhaben, dass die private Krankenversicherung immer weiter erodiert, denn tatsächlich braucht man sie nicht für die Krankenversicherung von Beamten. Ich würde mir wünschen, dass der Hamburger Vorstoß zu einer bundesweiten Debatte darüber führt, ob wir mittel- und langfristig tatsächlich an zwei getrennten Systemen - gesetzlicher und privater Krankenversicherung - festhalten wollen oder ob nicht ein einheitlicher Versicherungsmarkt mit gleichen Spielregeln für alle das robustere und auch gerechtere Modell wäre."

Pressekontakt:

Dorothee Meusch
Pressesprecherin
Telefon 040 - 69 09-17 83
dorothee.meusch@tk.de


 

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