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Donnerstag, 23.11.2017

Mitteilung

Brandenburgische BKK|22.04.2016

PRESSEMITTEILUNG

Für eine faire Finanzierung

Eisenhüttenstadt·Sozialministerin Golze unterstützt Resolution des Verwaltungsrates der Brandenburgischen BKK: Arbeitgeber müssen sich zu gleichen Teilen an Krankenversicherung beteiligen.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten die Krankenversicherung paritätisch finanzieren

Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollen sich wieder paritätisch an der Finanzierung der Krankenversicherung beteiligen, fordert der Verwaltungsrat der Brandenburgischen BKK. Unterstützung für seine Resolution erhielt das Gremium heute von Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze (Die Linke). Die ungleiche Finanzierung könne nicht länger bestehen bleiben, forderte die Ministerin. "Denn nichts, was von Menschen gemacht wird, kann nicht auch geändert werden." Es sei Zeit, die Arbeitgeber wieder zu gleichen Teilen an der Finanzierung der Krankenversicherungsbeiträge zu beteiligen.

Golze, die eine entsprechende Bundesratsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz im Januar unterstützt hatte, glaubt allerdings nicht, dass das Vorhaben noch in der laufenden Legislaturperiode der Bundesregierung realisiert wird. Nach ihrem Landtagssieg in Rheinland-Pfalz spreche die SPD das Thema nicht mehr an, sagte die Ministerin.

"Das bestehende Finanzierungssystem ist unfair"

Kathrin Wormann, Chefin der Brandenburgischen BKK, erklärte, ohne die paritätische Finanzierung würden die Versicherten in den kommenden Jahren den enorm steigenden Zusatzbetrag alleine zahlen müssen. "Dieses Ungleichgewicht kann niemand zulassen. Das bestehende Finanzierungssystem ist unfair", sagte sie.

Golze ließ sich während ihres Besuches erklären, wie die Brandenburgische BKK dem drohenden Ärztemangel in der Region entgegentritt. Bereits heute weist die Facharztversorgung viele Lücken auf. Um die Patienten aber weiterhin wohnortnah zu versorgen, hat die Brandenburgische mit dem örtlichen Krankenhaus mehrere Versorgungsverträge geschlossen. So werden etwa Herzpatienten ambulant vom Chefarzt der Klinik für Innere Medizin versorgt.

Pressekontakt:

Annette Rogalla, Pressesprecherin
Tel.: 030 8182 1652 / 0172 3099 111
annette.rogalla@brandenburgische-bkk.de


 

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